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Zitat: 1960, als Studenten der Bauhochschule Weimar auf der Suche nach einem neuen Domizil in der Stadt unterwegs waren. Der Turm, einst Wehranlage, wurde 1779 Eigentum der herzöglichen Kammer und Sitz der Landeskasse (seither der Name "Kasseturm"). Nutzungsmäßig eingebunden in Baulichkeiten des Frankeschen Hofes, diente er Bürozwecken einer Vermessungsanstalt, der Bezirkssteuerrevision des Schulamtes; sein unterstes Geschoss war ab 1936 Obst- und Gemüsekeller, 1941 bis 1945 Luftschutzkeller und danach wieder Lagerraum für Obst und Gemüse. Im Geschoss darüber hatte ein Händler seine Deponie für Gebrauchtmöbel eingerichtet. Hinsichtlich der massiven Baustruktur unverwüstlich, gleichsam für die Ewigkeit gebaut und daher allen Nachnutzungen widerstehend, hatte dagegen das Innere unter Verwahrlosung und Ruinierung durch Verschleiß wirtschaftender Nutzer erheblich gelitten.
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